Port Ghalib

Port Ghalib ist für Segler keine gute Adresse. Es gibt ausser Wasser und Strom keine Fassilities. Ersatzteile sind in Hhurgada zu bestellen. Sämtliche Arbeiten am Boot sind nur mit Genehmigung des Hafenkapitäns gestattet und kosten zusätzlich eine Gebühr. Restaurants und Shops bieten wenig für viel Geld. Einkaufen ausserhalb in der nächsten Ortschaft ist mit langen Wegen verbunden, die in der Hitze der Wüste beschwerlich sind.

Betrachtet man den Weg von Indien hierher und dann durch den Suez Kanal ist der finanzielle Aufwand aber noch geringer als zusammengenommen die Gebühren für die Malediven und Chagos. Die Segler gehen da immer von falschen Zahlen aus.

Dieses Kleinod mitten in der Wüste gibt einem nur die Möglichkeit, z.B. einen Besuch in Luxor oder Assuan zu unternehmen, da die Yacht hier sicher liegt. Der Sicherheitsaufwand in Ägypten ist gewaltig. Nach Luxor fährt man 6h hin und auf einer anderen Strasse 4h zurück. Alles erfolgt in Konvois. Solche Situationen gab es nirgenwo auf der Welt. Hier spürt man zu jeder Zeit eine vermutete Bedrohung. Die Fee wird Tag und Nacht direkt an der Uferprommenade bewacht. Jede Bewegung wird dokumentiert.