Von Suakin/Sudan nach Port Ghalib/Ägypten

In Suakin angekommen, konnten wir endlich wieder Obst und frisches Gemüse bekommen. Diese Geisterstadt geht unter die Haut. Die Menschen sind zurückhaltend und wollen keinen Besuch. Männer laufen alle in weiss und die frauen trifft man so gut wie nicht auf der Strasse.

Auch der Besuch in Port Sudan mit dem Bus ergab das gleiche Bild. Nach dem bunkern von Diesel gehts weiter zu dem Riffen und Marsas-natürliche Ankerbuchten. Sehr schön, bizzar und selbst die Ruhe ist beeindruckend.

Beim Besuch der letzten Marsa Halaib nahe der Ägyptischen Grenze versteht man die Welt nicht mehr.

Abends ankern auf dem Territorium von Sudan, dann Besuch der Ägyptischen Armee.Aussage, hier ist Ägyptisches Territorium. Aufforderung trotz der Ankündigung von schlechtem Wetter gleich wieder auszulaufen. Aber erst mal eine Schiffsdurchsuchung. Alles durchwühlt und durcheinander.

Das Wetter im Roten Meer wir seinem Ruf gerecht. Sturm mit 11 Windstärken und am Schluss 4 Tage nach Norden lässt den Wind und die Wellen auf die Nase blasen. Kreutzen ist angesagt. Die Streck von 270sm wird dann 360sm lang. Endlich in Port Ghalib angekommen, ist die Fee mit einer Salzkruste überzogen. jetzt endlich wieder internet und ausruhen ist angesagt, bevor es langsam zum Suez-Kanal geht.